Mein Kind ist krank - was soll ich tun?

Shownotes

Dr. Martin Rustige Facharzt Kinder- und Jugendmedizin Asklepios MVZ Harburg – Standort Wilhelmsburg https://www.asklepios.com/konzern/standorte/expertensuche/profil/dr-med-martin-rustige-23798

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00:00:00: Mein Kind ist krank.

00:00:02: Was soll ich tun?

00:00:04: Guten Tag und herzlich willkommen zur Klinik Sprechstunde.

00:00:08: Dem Asklepios Gesundheits Podcast mit Kirsten Kahler und Ärztinnen und Ärzten der Asklepios Kliniken.

00:00:19: Wenn mein Kind krank wird, müssen wir sofort zum Arzt?

00:00:22: Oder ist es vielleicht gar nicht so schlimm?

00:00:24: Erst mal Ruhe bewahren und gelassen bleiben, red Dr.

00:00:27: Martin Rustige.

00:00:29: Er ist Facharzt in der Praxis für Kinder und Jugendmedizin im Astlepios MVZ Wilhelmsburg.

00:00:35: Worauf kommt es denn nun wirklich an mit dem Kind?

00:00:38: Also, das, was ich den Eltern immer dazu vermitteln versuche, ist, ihnen ... zu erklären, dass es auf den Zustand des gesamten Kindes ankommt.

00:00:47: Viele Eltern kommen mit der Thematik, seit heute hat mein Kind Ohrenschmerzen.

00:00:54: Oder mein Kind hat seit zwei Tagen immer wieder mal Bauchweh.

00:00:59: Oder das Kind hat Fieber, neun und dreißig Grad, seit gestern Abend.

00:01:04: Und gleichzeitig sieht man dann aber das Kind dabei, was ... in gar keinem so schlechten Zustand ist, vielleicht sogar ein bisschen spielt im Untersuchungszimmer.

00:01:16: Oder aufmerksam auf dem Schoß der Mutter sitzt, aber sich umguckt und völlig gut reagiert.

00:01:22: Und das ist dann immer der Punkt, wo ich für mich schon mal weiß, das Kind ist wahrscheinlich nicht schwer krank.

00:01:27: Und wo ich eben nach dem Gespräch und einem Lauf des Gesprächs den Eltern versuche, klarzumachen, schaut immer aufs ganze Kind.

00:01:35: Wenn es nur Fieber ist, wenn es nur rote Punkte sind, wenn es nur Bauchschmerz ist, dann ist das etwas, was man beobachten kann und nicht etwas, wo man sagen muss, also mit dem Bauchschmerz, mit dem Fieber, mit dem roten Punkt, muss ich aber jetzt gleich erst mal zum Arzt.

00:01:53: Wahrscheinlich haben viele Eltern Angst, den Zeitpunkt zu verpassen, oder?

00:01:58: Also zu spät zu kommen, nachher vielleicht auch.

00:02:00: Ja, ist ja auch nachvollziehbar, weil man ja immer nur das Beste möchte und sich auf keinen Fall vorwerfen lassen möchte im Nachhinein oder sich die Vorwürfe machen möchte, man hätte zu spät reagiert.

00:02:11: Aber da ist ja eben ... Der Zustand, der Allgemeinzustand, so nennen wir Mediziner das dann, der Allgemeinzustand, eben ein ganz guter Parameter.

00:02:20: Eben zu beurteilen, wie geplagt ist denn mein Kind?

00:02:24: Das ist ja eben keine komplexe medizinische Frage, sondern da geht es ja wirklich darum, ich beobachte mein Kind vormittags daheim, das Thema sind Ohrenschmerzen.

00:02:35: Ich hab's vielleicht mal mit einem Schmerzmittel probiert und gucke dann, wie entwickelt sich das.

00:02:39: Wenn mein Kind rumläuft, wenn mein Kind spielt, wenn mein Kind ab und zu ein Schlückchen zu trinken, zu sich nimmt und so noch ganz okay bei Kräften wirkt, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass da etwas gravierendes gerade übersehen wird.

00:02:56: Sind das die Beschwerden, mit denen die Eltern kommen?

00:03:00: Du hast jetzt gesagt, Ohrenschmerzen ... Bauchschmerzen, glaube ich, sind das wohl die Dinge?

00:03:04: Die Klassiker halt, ne?

00:03:05: Ich sag mal, Infekt der oberen Luftwege, das heißt Husten, Schnupfen, Ohrenschmerzen.

00:03:11: Dann geht es weiter runter zu den Bauchschmerzen.

00:03:14: Und im Verlauf sonst einfach oder ansonsten einfach weitere Körperschmerzen, der Fußschmerz, das Knieschmerz immer wieder.

00:03:22: Das sind so die Themen, die wir... Ich nenne es mal, also die für uns so Feld, Wald und Wiese sind.

00:03:29: Das ist das, womit wir uns beschäftigen.

00:03:31: Also alltägliche, immer wiederkehrende Krankheitsschwierigkeiten der Kinder.

00:03:36: Welche Krankheiten haben denn die Kinder?

00:03:39: tatsächlich häufig.

00:03:41: Also Kinder sind ja keine kleinen Erwachsenen und reagieren ja vielleicht anders.

00:03:45: Und worauf läuft es denn meistens raus eigentlich?

00:03:48: Also wenn wir über die Akutsprechstunde sprechen, also sozusagen die Sprechstunde für die Infekt oder kranken Kinder, dann... würde ich, und da bin ich ja nicht der, der sozusagen das Rad neu erfindet, da sind die Infekte der oberen Luftwege, eben stehen da ganz oben, also Virusinfekte der oberen Luftwege, Husten, Schnupfen, dann haben wir die Ohrenschmerzen, als nächstes haben wir Erbrechendurchfall Bauchwege, das ist dann der Magen-Darm-Infekt.

00:04:16: Das sind eigentlich so die Top-Zwei, würde ich sagen, aber das macht auch schon einen großen Teil unserer Akutsprechstunde aus.

00:04:24: Und was kann so ein Arzt bei einem Virus machen?

00:04:28: Naja, die Frage ist dann natürlich, ich würde eher sagen bei so einem Infekt, weil der ein Virus kann ja verschiedenes machen, also kann ja eben auch dann zu schwerwiegenden Krankheiten führen, aber bei den typischen Infekten.

00:04:45: Das, was wir meistens können oder machen können, ist halt die häuslichen Ressourcen stärken.

00:04:50: Also einfach einmal noch mal zu gucken, wird die Schmerz- und Fiebertherapie ordentlich benutzt.

00:04:56: Also mit dem Ohrenschmerzkind ist eben das, was man als erstes mal probieren kann, sind dann halt Schmerzmittel.

00:05:05: Und dann einfach mal gucken, wie sich das entwickelt.

00:05:07: Und da finden wir dann auch immer mal wieder raus, wenn wir bei Schmerzkindern sind, wenn die Frage kommt, was habt ihr schon gegeben?

00:05:14: Nee, wir haben gestern Nachmittag einmal was gegeben, aber sonst nicht mehr.

00:05:18: Und das ist eben was, wo wir dann vielleicht noch mal unterstützen können, sagen, ihr dürft bestimmte Medikamente in bestimmten Rhythmen nehmen.

00:05:24: Also alle acht Stunden kann man das Ibuprofen geben.

00:05:28: Das ist das eine.

00:05:29: Das andere ist eben einfach noch mal so, über Trinkmengen sprechen, wo Eltern auch gerne viel geleitet sind, weil sie dann sagen, aber im Internet steht so und so viel soll es trinken.

00:05:39: Macht es aber nicht.

00:05:41: Das Kind hüpft aber durchs Untersuchungsthema.

00:05:43: Das ist dann der Moment, wo ich die Eltern versuche, wieder auf das Kind zu fokussieren und zu sagen, guck dir das Kind an.

00:05:49: Guckt nicht, welche Trinkmenge im Internet steht, sondern schau doch, wie es dein Kind geht.

00:05:54: Und wenn dein Kind wenig getrunken hat heute und Fieber hat und Schnupfen hat, aber es geht ihm so weit okay, dann scheint es genug getrunken zu haben.

00:06:04: Und dann ist es ziemlich egal, wie viel da noch im Glas ist, weil dein Kind ... Ist ja soweit okay.

00:06:10: Es ist nicht topfit, es ist nicht so wie immer.

00:06:12: Aber man braucht das ein bisschen.

00:06:15: Wie erscheint denn ein Kind, das wirklich krank ist?

00:06:19: Ja, also, wichtig ist, glaube ich, was wir bisher im Gespräch noch nicht gemacht haben, natürlich muss man nochmal unterscheiden zwischen den Altersklassen.

00:06:29: Also natürlich ist jedes ... Jeder Säugling, also unter einem Jahr, die Patienten werden deutlich kritischer beäugt bei uns.

00:06:39: oder es ist von Elternseite natürlich auch völlig okay, noch mal früher zu kommen, weil diese sehr kleinen einfach schwer zu beurteilen sind, weil da auch Zustände sich mal schneller verändern können.

00:06:53: Und da ist es dann total okay, auch eben.

00:06:57: im Verhältnis etwas früher zu kommen.

00:07:00: Und ein sechsjähriges Kind mit Fieber und Husten ist eher etwas, wo man sagen kann, na ja, das kann man vielleicht dann doch mal eher beobacht zu Hause, bevor man am gleichen Tag zum Arzt gehen muss.

00:07:13: Zur Frage, dass das kranke Kind ist ... Es gibt so viele Möglichkeiten, so was einzuteilen, um ein paar Schlagworte zu nennen.

00:07:26: Das laute Kind ist meistens nicht so krank wie das leise Kind.

00:07:30: Wenn ich in einen Raum reinkomme und die erste Reaktion zum Beispiel des kleinen Patienten ist, geschrei und verkriechen auf dem Schoß der Mutter oder verstecken und am Tisch.

00:07:41: Da weiß ich oder vermute ich schon sehr stark, dass da keine schwere Krankheit dahinter steckt.

00:07:46: Das Kind war schlapp auf dem Arm der Mutter oder das Vater.

00:07:48: Das hängt.

00:07:49: Blass ist, eine flache schnelle Atmung hat.

00:07:54: Oder wenn man auf der Liege liegt, da bin ich dann doch ... Da geht bei mir die Alarmglocke an.

00:08:02: Oder zumindest die Aufmerksamkeitsglocke, ob da nicht was Schwerwigneres dahinterstecken könnte.

00:08:07: Das heißt, du siehst, dass wenn du zur Tür reinkommst.

00:08:10: Naja, also, ich würde mir das nicht anmaßen bei jedem Patienten.

00:08:15: Aus dem Kollegenkreis weiß ich, dass es gibt diese Formulierung, der Türe haben Diagnostik.

00:08:19: Das heißt, dass man als Arzt schon, oder Ärztin, die mit der Zeit immer mehr dahin kommt, dass man in dem Moment, wo man zur Tür reinkommt und einen Blick auf den Patienten oder die Patientin wirft, man ein Gefühl hat über die Schwere der Erkrankung.

00:08:36: Und das ... Klappt immer besser mit immer mehr Erfahrung, aber ist dann wiederum auch, also man kann nicht in der Tür stehen bleiben und wieder rausgehen, sondern man muss dann trotzdem natürlich noch den Patienten untersuchen und auch schauen und manchmal steckt ja doch auch eben vermeintlich erst mal nicht.

00:08:56: Vorherrschenden Bild, dann doch etwas dahinter, wo man merkt, hier war es sinnvoll, dann doch noch mal ganz genau zu gucken, weil dann doch was Döveres dabei sein könnte.

00:09:04: Ja,

00:09:05: nun leben wir ja heutzutage in solchen Zeiten, in denen man viel lesen kann, auch viel online findet und von vielen auch wieder abgeraten wird.

00:09:17: Wenn man jetzt also zu Hause ist mit dem Kind und man weiß nicht so richtig, man ist sich unsicher und dann fängt man so an zu googeln.

00:09:25: Wahrscheinlich ist das kein guter Tipp, ne?

00:09:29: Also, zum einen, was mittlerweile fast weniger genannt wird, weil es schon so, weil es einfach schon so ein Einzug erhalten hat, ist halt vor, ich sag mal, vor zehn Jahren war einmal das große Thema ja die Großmütter fehlen.

00:09:42: Das Wissen der Großmütter kann man doch nutzen und sich davon noch mal ein bisschen beruhigen lassen.

00:09:52: Mittlerweile sind ja auch die Großmütter am Googeln.

00:09:55: Und deswegen ist das gar nicht mehr so, dass diese Zeitgeistformulierung, würde ich sagen.

00:10:02: Es geht, glaube ich, viel darum, sich zu vers... Also, ich glaube, da reden wir aber ganz allgemein, sich eben nicht so leiten zu lassen vom Content und von dem, was da gerade im Internet steht, sondern sich... eher aufmerksam umzuschauen in seinem eigenen Bereich und sich mit seinen Leuten vielleicht auszutauschen.

00:10:24: Und klar, bei Google wissen wir, das Schlimmste steht immer oben.

00:10:27: Also Babyfieber, da steht ganz oben wahrscheinlich eine ziemlich schwere Krankheit und eher nicht wahrscheinlich ein Infekt der oberen Luftwege, der mit Nasentropfen oder Muttermilch in die Nase bei den ganz kleinen, frischer Luft und ab und zu zu trinken.

00:10:46: gut am Anfang behandelbar ist und im Verlauf sollte vielleicht auch noch mal ein Arzt drauf gucken.

00:10:51: Bei Google steht das schlimme oben.

00:10:54: Und auch bei Insta, ich mein, all das, was nach oben möchte in diesen Algorithmen, muss ja spektakulär sein und braucht viele Klicks und die generieren langweilige Antworten eher nicht.

00:11:07: Ja, langweilige Antworten, aber vielleicht noch mal ...

00:11:09: Oder wenig spektakuläre Antworten.

00:11:12: Ja, was ist denn an Kindern ... Weil Kinder sind ja keine kleine Erwachsenen.

00:11:19: Wie viel häufiger sind Kinder krank?

00:11:21: Oder sind die länger krank oder anders?

00:11:24: Na ja, die Schwierigkeit bei Kindern ist ja, dass sie nicht klar formulieren können, was sie haben.

00:11:33: Wir müssen auch da wieder die Altersunterschiede sehen.

00:11:35: Aber gerade das kleine Kind hat ja eigentlich, also der Säugling, nur zwei Möglichkeiten zufrieden.

00:11:42: vor sich hin schlafend oder zufrieden durch die Gegend guckend oder schrein.

00:11:46: Weil die Formulierung oder die Aussage irgendwo zieht es bei mir im Bauch und ich weiß gerade nicht, was das ist und das irritiert mich.

00:11:55: Kann der Säugling nicht machen?

00:11:57: Der merkt nur, das ist irgendwie komisch.

00:11:59: Ich kenne das wahrscheinlich auch noch nicht, weil ich es halt im Bauch der Mutter mich anders ernährt habe über die Nabelschnur.

00:12:05: Jetzt kommt es oben rein, muss hinten raus.

00:12:07: Da sind so viele Schritte, die mich irritieren.

00:12:10: und bei Unsicherheit fang ich an zu schreien.

00:12:15: Das Problem ist, wenn dann das Kind schreit, werden als nächstes die Eltern unsicher.

00:12:19: Das heißt, das Kind sucht nach Sicherheit und trifft auf zwei verunsicherte Eltern.

00:12:26: Das ist auch schwer.

00:12:27: Als Eltern ist man dann plötzlich ganz neu.

00:12:29: In der Situation, zu versuchen, ruhig zu bleiben und Sicherheit auszustrahlen, was der erste Schritt sein könnte, um das Kind zu beruhigen, fällt vielen Eltern natürlich schwer.

00:12:40: Und bei den etwas größeren Kindern ist es so, dass die natürlich, also ein Klassiker bei Kindern, die sich unwohl fühlen, ist der Bauchnabel.

00:12:49: Wo tut's weh?

00:12:49: Da.

00:12:50: Also es ist dann oft sozusagen, das kennen wir alles, ne?

00:12:54: Etwas schlägt einem auf den Magen, man hat dann ein ungutes gutes Gefühl in der Magengegend, wenn man sich, oder ein Flau in der Magengegend, wenn man sich nicht wohl fühlt, wenn man, ich sag mal, infektig wird.

00:13:10: Das ist das eine und viele Kinder werden natürlich auch gelenkt.

00:13:13: Also ungewollt von den Eltern.

00:13:16: Aber wenn ich mein Kind jetzt, wenn ich, wenn mein Kind fünfmal gefragt wird, das vierjährige Kind, tut's denn einem im Bauch weh?

00:13:26: Dann wird das Kind irgendwann sagen, ja, da tut's weh, der Bauch tut weh.

00:13:30: Weil es dann ja auch weiß, hier kommt jetzt Aufmerksamkeit, man nimmt mich in Arm, da ist eine Sorge da.

00:13:35: Das heißt, hier häufiger ich in eine Richtung frage.

00:13:38: desto eher wird dann da auch was rückgemeldet.

00:13:40: Das kennen wir alle selber.

00:13:41: Wenn ich jetzt mit dir hier über Läuse spreche, dann wird dir gleich der Kopf jucken.

00:13:46: Das ist völlig normal.

00:13:48: Ich habe noch eine Frage zum Thema.

00:13:50: noch mal zurück zu den Schmerzmitteln.

00:13:53: Weil man ja so auch als Erwachsener lernen Schmerzmittel nein und das ist, da verschiebt man sich die Wahrheiten und so weiter und so weiter.

00:14:02: Die Gebrauchsanweisung von so einer Iibu.

00:14:06: Reicht die aus, dass ich als Mutter eines mittleren Kindes es richtig mache fürs Kind?

00:14:12: Eigentlich schon.

00:14:13: Wir reden ja über den Waschzettel, so formulieren wir das ja eigentlich alle.

00:14:18: Also dieser komische Zettel, der da in der Packung immer mit rumfliegt und auf dem ganz viel draufsteht.

00:14:24: Und da steht in der Regel eben drin die Dosierung.

00:14:29: für wie viel Kilo darf ich denn überhaupt was geben?

00:14:31: und die Häufigkeit, wie oft darf ich es denn geben?

00:14:34: Und man muss ja, also auch hier, wir reden immer über den Zustand des Kindes.

00:14:39: Es macht keinen Sinn beim Kind, was schlapp ist, sich nicht mehr wirklich regn, nicht wirklich reagiert oder halt total gestresst atmet und dabei halt Fieber hat oder Schmerz hat, Ibu reinzuschieben und zu sagen, naja, jetzt warten wir einfach mal ab, wenn es dem Kind schlecht geht.

00:14:56: Wenn es wirklich vom allgemeinen Zustand hier in keiner guten Verfassung ist, dann ist es ein Zeitpunkt, wo der Arzt mal besucht werden sollte.

00:15:05: Das muss man unterscheiden, wenn das Kind sagt und auch weint und total Ohrenschmerzen hat oder Bauchschmerzen hat.

00:15:11: Und man mal die Ibuprofen gibt und man dann mal abwartet und das Kind eine halbe, dreiviertel Stunde später relativ zufrieden im Zimmer umhergeht und wieder ein bisschen spielt, dann scheint dieses Mittel wohl gewürgt zu haben.

00:15:24: Und dann ist es völlig okay, das auch weiter zu verwenden.

00:15:28: Wenn der Schmerzzustand dann, ich sag mal, über vierundzwanzig Stunden andauert, dann ist es aber natürlich auch wieder etwas, wo ich sagen muss, naja, ist das jetzt vielleicht dann doch ein Zeitpunkt, wo ich mich mal an die Praxis wende.

00:15:40: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

00:15:42: Gerne.

00:15:43: Und wir sehen uns wieder auf www.astlepios.com, auf Facebook und auf YouTube oder im nächsten Podcast.

00:15:51: Werten Sie gesund!

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