Was ist die beste Hüftprothese für mich?

Shownotes

Dr. Michal W. Jagielski Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie Asklepios Klinik Birkenwerder https://www.asklepios.com/konzern/standorte/expertensuche/profil/dr-med-michal-wojciech-jagielski-32356

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00:00:00: Was ist die beste Hüftprothese für mich?

00:00:04: Guten Tag und herzlich willkommen zur Klinik Sprechstunde.

00:00:08: Dem Asklepios Gesundheits Podcast mit Kirsten Kahler und Ärztinnen und Ärzten der Asklepios Kliniken.

00:00:17: Wenn das Hüftgelenk beschädigt ist, kann eine Prothese notwendig werden.

00:00:22: Jeder Mensch ist anders und braucht eine individuelle Behandlung, sagt Dr.

00:00:26: Michał Jagielski.

00:00:27: Er ist Chefarzt der Orthopädie an der Asklepios-Klinik Birkenwerder.

00:00:32: Wann muss eine Hüfte ersetzt werden?

00:00:35: Das ist eine relativ einfache Frage, wenn wir einen auf der einen Seite Verschleiß der Hüfte haben, aber auf der anderen Seite der Leidendruck hoch ist, dann ... soll oder kann die Hüfte ersetzt werden.

00:00:50: Wer entscheidet?

00:00:52: Entscheidet immer, also entscheidet sie, entscheidet immer die Patienten der Patient.

00:00:57: Natürlich in Zusammenarbeit mit der Ärztin oder mit dem Arzt, aber entscheidet immer am Ende der Patient.

00:01:05: Das heißt, wenn der Patient, sag ich mal, nicht mehr kann, wenn die G-Strecke... reduziert.

00:01:12: Wenn die Lebensqualität ja nicht mehr da ist und wir das entsprechende Bild haben, Röntgenbild, dann ist es so weit und dann entscheidet natürlich der Patient.

00:01:25: Muss der Patient zum Röntgenbild passen oder das Röntgenbild zum Patienten?

00:01:37: Das Röntgenbild muss natürlich schon zu den Beschwerden passen.

00:01:42: Das heißt und zu der klinischen Untersuchung.

00:01:44: Das ist so ein Gesamtpaket.

00:01:45: Also die Beschwerden, die der Patient beschreibt, die Lokasituation, die Schmerzen, die Untersuchung.

00:01:51: Das heißt, wenn ich hersehe, ich nehme das Bein in die Hand, ich mache bestimmte Bewegungen und ich kann dabei Schmerz auslösen und dann habe ich das entsprechende Ründgebild dazu.

00:02:04: Das heißt also, sie möchten vermeiden, dass das eigentlich Etwas Muskuläres ist vielleicht nur oder eine Sehne oder irgendwas, was man gar nicht durch eine künstliche Hüfte wieder in Ordnung bringen könnte.

00:02:16: Ich möchte ja natürlich andere Ursachen ausschließen, wie zum Beispiel Schmerz an der Wirbelsäule.

00:02:21: Das gibt ja gewisse Veränderungen an der Wirbelsäule, die sie einen ähnlichen Schmerz auslösen können.

00:02:28: Und weil der Patient zum Beispiel immer beschwerene Hüfte hatte, im Sinne von muskulärer Verspannung oder vielleicht Schleimbeutelentzündung oder weiß was ich, KK-Ablagerung.

00:02:38: dann schiebt er das auch wieder auf die Hüfte.

00:02:40: Und in Wirklichkeit kommt das zum Beispiel von der Wirbelsäule.

00:02:44: Wie stellen Sie denn überhaupt

00:02:45: fest,

00:02:45: was der Patient

00:02:47: braucht?

00:02:51: Meinen Sie jetzt, welche Hüftprothese?

00:02:54: Ja, also erstmal, was hat er wirklich?

00:02:56: Was können Sie für ihn tun?

00:02:57: Ja, gut, das habe ich ja schon erwähnt.

00:03:00: Das ist die Untersuchung.

00:03:01: Das ist das Rundgebild.

00:03:03: Und natürlich die entsprechende Pathologie, also die Veränderung.

00:03:07: Das muss nicht immer verschleiß sein.

00:03:10: Also kaputte Hüfte kann andere Ursachen haben.

00:03:13: Das kann ja einfach absterben von Knochen sein.

00:03:18: D.h.

00:03:19: der Patient hatte zuvor nicht unbedingt einen Verschleiß, aber aufgrund von verschiedenen Faktoren hat das eine Erkrankung, so genannt eine Große entwickelt.

00:03:29: Und wenn die Fortgeschritten ist, dann ist es auch so weit, dann braucht er auch ein neues Hüftgelenk.

00:03:36: Und dazu natürlich kommt ... Ja, der Leidensdruck, die Beschwerden, die ihr beschreibt.

00:03:40: Ja.

00:03:40: Die Frage auch, hat der Patient überhaupt versucht, bei einem Verschleiß die konservative Therapie zu machen?

00:03:49: Und wenn jemand kommt und sagt, das weiß ich, Krankgegnastik hilft nicht mehr.

00:03:54: Schmerzmittel helfen zwar, aber ich muss immer mehr und mehr nehmen.

00:03:59: Oder ich werde teilweise ... wach vor Schmerzen, ich kann nicht mehr mit meinem Partner spazieren, wie auch immer.

00:04:10: Und dann die Untersuchung, das Rundgebild dementsprechend soweit ist, dann stelle ich die Indikation zum Ausdurchdurchdurchgelenk, zur Implantation der Neuhilfte.

00:04:19: Genau, und es gibt ja verschiedene Implantate und verschiedene Dinge, worauf man da achten muss.

00:04:24: Wie stellen Sie fest, was der Patient da braucht?

00:04:27: Genau, der Patient, also beziehungsweise Die Hüfte, das Becken wird ja geröntcht und dann wird das analysiert.

00:04:34: Also wir machen das immer bei jeder Patientin jeden Patienten mittels Computerprogramm.

00:04:40: Da werden viele Parameter bemessen und dann die entsprechende Prothese, das entsprechende Implantat für den Patienten ausgesucht.

00:04:51: Und dann richtet sich das?

00:04:54: Naja, also fangen wir jetzt erstmal an.

00:04:58: Was ist das für ein Patient?

00:05:00: Alt?

00:05:00: ist er jung, ist er aktiv, ist er nicht aktiv, ist er ein bisschen übergewichtig, ist er schlank.

00:05:05: Dazu kommt ja noch die Knochenstukto dazu.

00:05:10: Stichwort Osteoporose, ja, nein.

00:05:13: Und dann die Anatomie Form der Hüfte, die Form der Pfanne, Form des Obeschenkelschaftes.

00:05:19: Und das alles spielt eine große Rolle im Auswahl des Implantates.

00:05:28: passen den Patienten nicht ans Implantatauen, sondern suchen das richtige Implantat für den Patienten aus.

00:05:33: Was man da so kennt, ist ja, da gibt es Kurz- und Lang- schaft Implantate oder Standard- schafte oder so.

00:05:44: Das spielt auch eine Rolle.

00:05:49: Knochenqualität und Knochenstruktur, die Anatomie ist dabei wichtig.

00:05:55: Und wenn zum Beispiel eine Kurzschaffprothese möglich ist, entscheiden wir uns wieder eine Kurzschaffprothese.

00:06:00: Wenn das jetzt nicht möglich ist, dann werden wir dementsprechend andere Prothese aus.

00:06:05: Es gibt ja auch verschiedene Verankerungsmöglichkeiten bzw.

00:06:09: Typen der Prothese, die sich an verschiedenen Stellen Knochen verankern.

00:06:14: ist einfach nicht jede Kurzschaffprothese für jeden Patienten geeignet.

00:06:17: und auch nicht jede Standardprothese ist für jeden Patienten geeignet.

00:06:21: Das muss man halt wissen und immer individuell entscheiden.

00:06:24: Ja, und nicht jeder hat den selben Winkel auch vielleicht.

00:06:28: Genau, das kommt ja auch noch dazu.

00:06:30: Das heißt, also die Hüftprothese besteht erstmal aus drei, vier Komponenten.

00:06:35: Wir haben ja die Fahne, die wir einbauen.

00:06:38: Wir haben die Auskleidung der Fahne, das sogenannte Inlay.

00:06:41: Dann ist ja der Aufsteck.

00:06:43: Kopf.

00:06:43: Und dann der Pothesen Schaf mit Pothesen Hals.

00:06:47: Und hier gibt es verschiedene Variationen.

00:06:50: Das heißt, wie ist mein Schaf konfiguriert?

00:06:53: An welchen Stellen verankert er sich?

00:06:55: Wie ist die Neigung des Halses?

00:06:59: Dann natürlich die Länge des Aufsteckkopfes, die Größe.

00:07:02: Es gibt auch verschiedene Größen.

00:07:04: Das korreliert mit der Pfarrngröße und der Negröße.

00:07:11: Und das wird Vorropä alles bemessen und für den Patienten ausgesucht.

00:07:19: Was ist, wenn man keinen guten Knochen mehr hat, also Osteoporose?

00:07:25: Wenn man eine Fortgeschrittene Osteoporose hat, Knochenqualität nicht mehr stimmt, der Knochen brüchig ist dünn, dann entscheidet man sich fürs zementierte Implantat.

00:07:37: Wir haben Implantate, die sich mit den Knochen integrieren.

00:07:41: Und gibt es Implantate, die im Zementmantel verankert werden.

00:07:44: Und in dem Fall würde man sich dann für eine sogenannte zementierte Hüfte entscheiden.

00:07:48: Oder Hüfte endopothese.

00:07:49: Also quasi um den Knochen zu verstaaten?

00:07:52: Nein, um die Verankerung zu verbessern.

00:07:55: Um quasi auch gewisse Risiken zu vermeiden.

00:08:00: Ja, Knochen, was so dünn ist, brüchig, kann natürlich dann auch leichter brechen.

00:08:04: Und das kann man ja büchtsementieren, vermeiden.

00:08:08: Also das Risiko senken.

00:08:09: Und warum zementiert man nicht jede Hüfte?

00:08:12: Weil es natürlich auch gewisse Risiken hat und auch durchaus entscheidet ist dann für, sag ich mal, gewisse Folge-Operationen.

00:08:22: Also wenn ihr

00:08:22: wieder rausmust und eine zweite Hüfte dann nachher reinmust.

00:08:27: Beim Material, da liest man ja in so gewissen Abständen immer mal wieder neue Dinge.

00:08:33: Also es war mal Metall, dann war es irgendwie Kunststoff, dann war es Keramik und ... Wo ist man denn da jetzt inzwischen?

00:08:43: Das ist ja die Entwicklung, um die Standzeit der Prothese zu verlängern.

00:08:49: Das heißt, wir haben Komponente, die sich bewegen und es entsteht eine Reibung und dazu entsteht ein Abrieb, was durchaus dann auch zu einer Lockerung führen kann.

00:09:03: Und auf der einen Seite, wenn wir sogenannte Keramik-Keramik-Kopplung machen, also Keramikauskleidung der Pfanne.

00:09:10: Mit einem Keramik-Aufsteckkopf haben wir einen geringen Abrieb.

00:09:15: Aber zum Beispiel bei einem Sturz zu einem Keramikebruch kommen kann, weil es dann wiederum von großen Nachteil von Patienten ist.

00:09:26: Und aktuell ist das Stand der Dinge, dass wir so hoch vernetzte Inläs haben, also aus kleinem Gefahren haben, aus polierte Lehen, also aus hochvernetzten Kunststoff letzten Endes, was in Kombination aber mit Keramik oder anderen Oberflächen so einen niedrigen Reibungskoffizient hat, dass man sehr selten, fast nie eine Keramikeramik-Regierung braucht.

00:09:57: Also heutzutage ist der Standard und hochverletzte Polyethylen mit einem Keramik-Kopf.

00:10:04: Und wenn man jetzt eine Hüfte hat, die älter ist und aus anderem Material, muss man das dann ändern?

00:10:10: Nee, das muss man nicht ändern.

00:10:11: Also das heißt ja nicht, dass die Hüfte schlecht ist.

00:10:16: Die Patienten entscheiden.

00:10:18: Solange der Patient keine Schmerzen hat oder zufrieden ist mit der Hüfte, muss natürlich nicht ausgetauscht werden.

00:10:27: Das kommt erst zustande, wenn der Patient merkt, okay, da stimmt was mit der Hüfte nicht.

00:10:34: Das Bein ist zum Beispiel kürzer gefordert oder es kamen doch zu auskugelnde Hüfte.

00:10:40: Und wir sehen auf dem Röntgenbild, dass zum Beispiel das Inlay verbraucht ist oder die Hüfte sich gelockert hat.

00:10:49: Klar, dann... muss man halt sich für den Austausch, für die nächste OP entscheiden, aber ansonsten Gottes Willen.

00:10:57: Die Operation, also wenn Sie jetzt nicht beim Austausch der Hüfte, sondern von der eigentlichen, natürlichen Hüfte zum ersten Implantat, wie geht das?

00:11:09: Oder worauf kommt es an?

00:11:10: für Sie, das ist das Entscheidende?

00:11:11: Worauf

00:11:11: es kommt an?

00:11:13: Für mich ist wichtig, Das Gesamtpaket, also wir fangen jetzt schon mal mit der Vorbereitung gar nicht mit dem Vorgespräch, dass ich den Patienten richtig vorbereite.

00:11:23: Das heißt, ich erkläre dem Patienten, welchen Zugang ich fehle.

00:11:27: Ganz wichtig, dass man minimalen massive Zugänge verwendet, sodass der Patient und die Patienten dann schnell auf die Beine kommen, schnell mobil ist.

00:11:36: dass der Patient versteht, womit wir zu tun haben, dass er auch den Plantat anfasst, dass er sich damit so auseinandersetzt und vertraut wird, dann natürlich, dass man über die Nachbarnung spricht.

00:11:51: Und dass man den Patienten so durch die Klinik, sage ich mal, durch die Operation führt, dass er nicht so verloren

00:11:56: geht.

00:11:57: Auch mit den Risiken, die auf ihn zukommen?

00:11:59: Auch

00:11:59: mit den Risiken, das ist ja ganz wichtig.

00:12:00: Aufhören, die selten vorkommen, also selten auftreten.

00:12:06: Wenn wir jetzt von, zum Beispiel, Infektion drehen, da hört man relativ viel in den Medien oder Patienten fragen wir danach.

00:12:13: Man muss schon sagen, das Risiko einer Infektion liegt bei ungefähr ein Prozent.

00:12:19: Das ist ja sehr wenig.

00:12:21: Das heißt aber auch nicht, dass es das komplette Ende der Welt ist und der Patient danach nicht mehr laufen kann.

00:12:27: Nein.

00:12:28: Es geht darum, dass wir den Patienten vorbereiten, dass er weiß, dass wenn es schon zu einer Infektion kommt, auch wenn es super selten ist, dass er schon weiß, dass wir wissen, wie wir damit umgehen.

00:12:40: So nach dem Auto der Patient bekommt zu hören, okay, die Hüfte desinfiziert und fragt nicht, oh Gott, oh Gott, und hat, was ist das, nicht ein Panikattacke, sondern fragt einfach, okay, gut, wann ist der nächste Schritt?

00:12:52: Und wird sie sagen, minimal impasiv?

00:12:55: Damit meinen Sie, glaube ich, nicht die Länge des Schnitz, oder?

00:12:59: Nein,

00:13:01: natürlich sind die Schnitte schon kürzer.

00:13:02: Klar, aber es geht ja nicht um die Länge.

00:13:04: Das hält ja auch von anderen Faktoren ab.

00:13:06: Das heißt, bei jemandem, der kopulent ist natürlich, wird der Schnitt ein bisschen länger sein, als bei jemandem, der klein und schlank ist.

00:13:14: Es geht ja darum, dass die Strukturen, dass die Muskulatur, dass die Sehnen intakt bleiben.

00:13:19: Das heißt, wir schieben das alles zur Seite und bauen so die Hüfte ein.

00:13:25: dass die von Anfang an stabil ist, dass der Patient bei uns im Aufbauraum aufstehen kann.

00:13:31: Und letzten Endes freie Mobile ist ab sofort, ohne zusätzliches Risiko, z.B.

00:13:38: von Luxationen, also von Auskugeln und Deputies.

00:13:40: Ja, genau.

00:13:42: In dem Zusammenhang nach der, ich glaube, eine knappe Woche bei Ihnen, unter vier Tagen im Krankenhaus.

00:13:50: Um die fünf Tage, ja.

00:13:51: Um

00:13:51: die fünf Tage.

00:13:53: Muss man danach eine Reha

00:13:54: machen?

00:13:58: Hängt davon an, was man unter Reha versteht.

00:13:59: Ich finde, eine Reha, ja, ist wichtig.

00:14:04: Muss nicht unbedingt.

00:14:06: Es gibt Patienten, die sehr mit Physiotherapeuten kooperieren, die gute Infrastruktur bei sich in der Umgebung haben.

00:14:14: Und gehen sofort Termine beim Physiotherapeuten, das rein alleine organisieren.

00:14:19: Das ist aber eine Seltenheit.

00:14:20: Die meisten machen eine ... ambulante oder stationär richtige Rehabilitation.

00:14:25: Und ich finde, das ist wichtig, weil man diese alten Verhaltensmuster erst mal durchbrechen muss.

00:14:32: Jeder entwickelt vor der OP so, sag ich mal, Schema-Tavier, zum Beispiel ein Auto-Steig, wie er läuft.

00:14:45: Und das muss man alles verbessern.

00:14:47: Koordination muss verbessern, wenn Muskulatur muss aufgebaut werden.

00:14:50: Und das ist wichtig.

00:14:51: dass man das vernünftig macht, dass es professionell geführt wird oder angeleitet wird.

00:14:59: Und wichtig ist auch dabei, dass man dann im vollen Umfang das nutzt, dass man vielleicht erst nach Hause geht, wartet, bis die Wunde abgehalten ist und dann wirklich das volle Programm in einer Reaklinie genießen kann.

00:15:13: Zum Schluss noch ein Wort zur Revision, wie Sie das nennen.

00:15:16: Also ein künstliches Hüftgelenk.

00:15:19: kaputt ist irgendwie beschädigt und muss ersetzt werden.

00:15:23: Worauf kommt es da an?

00:15:26: Das ist eine sehr komplexe Frage.

00:15:33: Wichtig ist, was der Patient überhaupt für Beschwerden hat.

00:15:37: Wir fangen jetzt erstmal an.

00:15:38: Und wenn es tatsächlich so ist, dass seine Lebensqualität stark eingeschränkt ist und die Schmerzen im Hüftgelenk eindeutig lokalisierbar sind, dann suchen wir erst mal nach der Ursache und das fängt ja schon mit der ersten OP an.

00:15:54: Es macht mir auch dann besonders Spaß, man sucht, man schaut, gab es überhaupt beim ersten Eingriff Auffälligkeiten, ist da im Entlassungsbericht was vermerkt.

00:16:06: Manchmal weiß der Patient gar nicht, dass damals die Operation auffällig war, aber es steht, dass ... dass die Wunde z.B.

00:16:17: länger setzen, dass Flüssigkeit aus der Wunde länger rauskam, dass es sogar zweimal operiert wurde.

00:16:23: Das muss dann erstmal alles herausfinden, um die Ursache für die Revision zu finden.

00:16:29: Und danach ist ja natürlich die ganze Diagnostik wichtig.

00:16:35: Man muss ja ausschließen, dass es tatsächlich eine Infektion ist oder nicht.

00:16:38: Man muss schauen, ist die gesamte Hüfte gelockert, handelt sich vielleicht nur um die Lockerung der Pfanne oder Lockerung des Schafftes.

00:16:47: Und danach, worauf es ankommt, ist natürlich, was brauche ich überhaupt für einen Plantat?

00:16:51: Was brauche ich für einen Zugang?

00:16:54: Was ist jetzt gerade für mich und für den Patienten wichtig?

00:16:58: Was muss ich vorbereiten?

00:17:00: Und darauf kommt es an, diese ganze Planung und Vorbereitung, dass man auch natürlich weiterhin schonend operiert und den Patienten möglichst schnell auf die Beine.

00:17:09: Vielleicht ist es einfach nur ein Inlaywechsel.

00:17:11: Und dann reden wir von einer wirklich weiterhin minimalen, basiven Operation, die nicht so lange dauert.

00:17:18: Und dann ist die Sache damit gar nicht mal gegessen.

00:17:21: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

00:17:24: Und wir sehen uns wieder auf www.astlepios.com,

00:17:26: auf Facebook

00:17:27: und auf YouTube oder im nächsten Podcast.

00:17:31: Werten Sie gesund!

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